Praxis für Mentalcoaching und psychologische Beratung

Der Umgang mit Pferden kann uns vor persönliche Herausforderungen stellen, die wir aus eigener Kraft nicht mehr effektiv meistern können. In unserer Praxis bieten wir Ihnen Unterstützung in Form von Mentalcoaching und psychologischer Beratung.

 

 

 

Die Termine zu den Formaten finden Sie hier.

 

Hier können Sie die Broschüre Mentalcoaching für Reiter herunterladen: 

Angststudie Reiten 2015

Untersuchung der Reiterängste

In einer deutschlandweiten Online-Umfrage ist Dr. Claudia Nebel-Töpfer (Diplom-Psychologin) Ängsten und Sorgen von Reiterinnen und Reitern auf den Grund gegangen. Als ambitionierte Freizeitreiterin coacht sie in ihrer Praxis auch Reiter, die traumatische Erlebnisse beim Reiten verarbeiten oder zu mehr Entspannung und Gelassenheit beim Reiten finden möchten. Das Interesse an diesem Thema ist groß. Im Zeitraum von 2 Monaten haben sich insgesamt 2.178 Menschen an der Studie beteiligt.

 

Reiten birgt Risiken

94% der Teilnehmer gaben an, schon vom Pferd gestützt zu sein, 83% saßen schon einmal auf einem buckelnden und durchgehenden Pferd und 69% hatten schon einen erlebten Kontrollverlust im Zusammenhang mit Pferden. Auch körperliche Verletzungen bleiben nicht aus: 59% berichteten von Verletzungen im Kontakt mit dem Pferd.

 

Auswirkung von negativen Erlebnissen

Doch haben diese Erlebnisse auch längerfristige Auswirkungen? Reitet die Angst (noch) mit?
34% der Befragten gaben an, dass sie sich durch ihre Ängste beim Reiten und im Umgang mit dem Pferd eingeschränkt fühlen. 36% haben sogar schon einmal darüber nachgedacht, das Reiten aufzugeben und 32% haben bereits für eine gewisse Zeit das Reiten aufgegeben. Besonders bei dem Erleben von Stürzen und buckelnden und durchgehenden Pferden sitzen Ängste besonders „fest“. Ein Viertel der Reiter, die vom Pferd stürzten oder auf einem buckelnden und durchgehenden Pferd saßen, geben an, noch heute unter Ängsten und Blockaden zu leiden.

 

Professionelle Hilfe bei Angst und Stress

Psychologische Beratung und Mentalcoaching hilft Menschen mit Angst und Stress. 91% der Befragten sind der Überzeugung, dass man etwas gegen eigene Unsicherheiten und Ängste tun kann. 59% sind der Meinung, dass auch Ihnen persönlich Mentalcoaching weiterhelfen kann. Nur 5% der Befragten haben zum Befragungszeitpunkt an einem Mentalcoaching für Reiter teilgenommen.

Unsere Ängste haben eine wichtige Funktion und machen Sinn. Gefahrensituationen sollen erkannt werden und wir wollen reaktionsbereit sein, um gut mit den Gefahren umgehen zu können. Doch wenn unsere Ängste die Oberhand gewinnen und uns lähmen, die Lebensqualität verloren geht, ist es an der Zeit, etwas zu tun. Dabei geht es im Coaching nicht darum, unangenehme Gefühle abzustellen oder wegzudrücken, sondern sie in motivierende schöne Gefühle, wie Selbstvertrauen und Zuversicht, umzuwandeln. Ziel ist es, wieder mit Leichtigkeit, Selbstvertrauen und Lebensfreude aufs Pferd zu steigen. 

 

 

Alle Ergebnisse der Studie können hier heruntergeladen werden: 

Coaching bei Verladeangst auf der Messe Reiten Jagen Fischen in Erfurt

Traumatische Erfahrungen beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln stark. Oftmals über Jahre. Wir arbeiten mit Klienten, deren „Trauma“ z.T. mehrere Jahre zurückliegt, aber in der Gegenwart zu Stress, Unbehagen und Ängste führt.

Traumata können in Verbindung mit Pferden Kontrollverluste (Durchgehen des Pferdes), Stürze und auch Unfälle sein. Mit wingwave® Coaching können die traumatischen Erfahrungen bearbeitet werden und ein gezielter Ressourcenaufbau hilft, mit den gegenwärtigen Situationen entspannter, optimistischer und konzentierter umzugehen.

Auf der Messe Reiten Jagen Fischen in Erfurt haben wir unseren Coachingansatz vorgestellt. Sabines Pferd riss sich während des Verladens vor mehreren Jahren im Hänger los, wodurch Sabines Hand durch den Anbindering gezogen wurde und dabei den Daumen zum Teil abtrennte. Diese Erfahrung führte dazu, dass zuerst Verladen für sie gar nicht mehr möglich war, später nur unter großer Anspannung. Ich habe mit Sabine nun zum zweiten Mal gearbeitet. Schon während der Coachingeinheit trat für sie eine spürbare Entspannung ein. Selbst unter „Messebedingungen“ (ungewohnte Umgebung, Zuschauer, etc.) ist die bilaterale Hemisphärenstimulation (die Grundlage der wingwave®-Methode) effektiv. Wir sind immer wieder selbst begeistert!

 

FALLGESCHICHTEN MENTALCOACHING BEI REITERN: Annie und Hanni vertiefen ihre Beziehung

Mentalcoaching für eine gute Beziehung und warum Coaching und Psycholgische Beratung  am Pferd sinnvoll ist

 

Annie kam mit ihrer jungen Stute Hanni zu mir. Sie war unzufrieden mit sich und wünschte sich eine bessere Beziehung zu Hanni. Hanni zieht oft am Strick, lässt sich nicht gut führen und bockt und tritt in Extremsituationen auch. Entsprechend waren bei Annie eine Menge negative Emotionen und Glaubenssätze verankert, die wir im Coaching aufarbeiten möchten.

 

Am Anfang jeder Coachingeinheit steht die Zieldefinition und die Analyse des IST-Zustands. Hier gibt es immer viele AHA-Effekte. So kam Annie dahinter, dass es sich für sie momentan anfühlt, wie eine Konkurrenzsituation zwischen ihr und Hanni : Wer kann sich durchsetzen? Außerdem erforschten wir gemeinsam blockierende Gedanken, die bei Annie vorhanden sind, wie „Hanni muss das gut finden, was ich auch gut finde“, „Sie soll mir blind vertrauen“ und „Ich will das von ihr zurückbekommen, was ich gebe“. Danach haben wir mit Hilfe der Methode „wingwave-Coaching“ die Gefühle, die in Verbindung mit der Stute Hanni entstanden sind, „bewunken“. Bei diesem Emotions-Coaching geht es darum, den emotionalen Stress abzubauen und Annie für den Umgang mit Hanni mental fit und stabil zu machen. Dabei führe ich mit schnellen Handbewegungen den Blick von Annie horizontal hin und her, um wache REM-Phasen, welche wir Menschen sonst nur in der Nacht im Traumschlaf durchlaufen, zu erzeugen.

 

Bei Annie konnten wir so die Emotionen Ärger, Angst, Unsicherheit, Ohnmacht, Trauer und Scham bearbeiten. Außerdem haben wir den positiven Satz „Hanni macht mit“ in Annies Gedankenwelt gestärkt.

 

Im Anschluss daran haben wir gemeinsam die Arbeit, die gleich mit der Stute stattfinden sollte, geplant. Oftmals gehen wir Menschen viel zu wenig planvoll an die Trainingseinheiten mit den Pferden heran. Gerade bei jungen Pferden wie Hanni ist es wichtig, sich im Vorfeld genau zu überlegen, was wie geübt wird. Und so haben wir eine ganze Menge zum Thema „Trainingsaufbau“ besprochen. Dabei ist auch das eine und andere Lichtlein aufgegangen. Vor allem das Thema „Hannie soll merken, dass ich es gut mit ihr meine“ war zentral. Bestärkung und Lob wollte sie nun mehr einsetzen.

 

Und dann passierte das, warum ich diese Art von Coaching so liebe: Die Einheit zwischen Annie und Hanni lief aus meiner Sicht super. Das Erleben und Empfinden der Klienten selbst hinkt dabei meist etwas hinterher zu sehr prägen unsere negativen Erfahrungen unsere Wahrnehmungen. Und so ist es dann meine Aufgabe, den Blick vor allem auf das Sehen von positiven Verhaltensweisen zu lenken. Dabei entdeckten wir auch wieder einige blockierende Muster wie „positive kleine Schritte nicht wahrnehmen“ und „nicht merken, wann man aufhören soll“.

 

Nach einer Pause für Mensch und Pferd haben wir eine zweite Trainingseinheit hinterhergeschoben. Hier war noch einmal ein deutlicher Unterschied zur ersten Einheit sicht- und spürbar.

 

Nach 2 Stunden waren Annie und Hanni dann ziemlich platt aber zufrieden.
Heute morgen erreichte mich dieses Feedback von Annie „Einen wunderschönen guten Morgen. Die Pferde zur Koppel bringen heute morgen war traumhaft und entspannt. Vielen vielen Dank."

Klientenfeedback: Dank Mentalcoaching kehrt die Hoffnung zurück

Hier seht ihr das Feedback von Teresa direkt nach einem Mentalcoachingkurs bei mir (März 2015). Danach findet ihr die Aussage von Teresa von heute (Januar 2017): Mentalcoaching ist LANGFRISTIG erfolgreich.

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Guten Morgen Claudia,

Gestern bin ich das erste Mal nach dem Seminar wieder geritten und es war absolut super  !!

Schon mittags war ich etwas aufgeregt, als ich dran gedacht habe, dass ich abends reite. Direkt vor dem Reiten war meine Aufregung dann auch nicht weniger hoch. Aber ich habe den Tag über viel getrunken, sogar mehrmals meine Thymusdrüse geklopft, rechts und links meine Oberarme „getrommelt“, mir meinen Satz gesagt und an das Kopfschütteln gedacht.. Meine Aufregung war so hoch, dass ich mir nicht so sicher war, dass ich das reiten ruhig meistern werde.

Beim Schrittreiten fuhr meine Anspannung dann jedoch langsam runter. Ich bin getrabt, nicht nur von einem Zirkel in den nächsten, sondern auch viel ganze Bahn und auch das Kopfschütteln ließ den Kloß im Hals/Bauch nicht auftauchen. Also bin ich auch galoppiert und auch dabei ließ der Kloß sich nicht blicken. 
Lange bin ich nicht geritten, ich denke keine halbe Stunde (meine Uhr habe ich auch verbannt  ), weil ich doch schnell fix und fertig war.. Es war viel Kopfarbeit, aber ohne Kloß und auch am Ende der Einheit bzw. erst recht da, hatte ich ein Lachen im Gesicht. 
Daaaaaanke !!

Es wird noch ein gutes Stück Arbeit, aber die Hoffnung ist definitiv zurück, dass ich bald auch wieder ohne Angst aufsteigen und meine Runden auf dem Pferd drehen kann .

Ich lasse bald mal wieder von mir hören.

Ganz liebe Grüße
Teresa

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Mir geht es wirklich gut, deine Tipps von damals setze ich heute immer noch bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten ein. Ob Aufgeregtheit beim Pferd, mit meinem Hund oder auch bei Bewerbungsgesprächen ^^. Aber die Angst, wie ich sie damals hatte, überkam mich bis heute kein mal mehr .
Mittlerweile war ich mir sicher, dass ich, auch wenn Tage kommen werden, an denen ich an meine Grenzen komme, auch diese überwinden kann und habe mir meinen Traum erfüllt und bin selbst Pferdebesitzerin geworden .